21.01.2009
Hoffnung für Gaza?
Die BBC illustriert ihre Berichterstattung über Gaza heute mit diesem großartigen Foto.
Kein Kommentar notwendig.
Quelle. Leider ohne Angaben zu Fotograf oder Kontext.
Die BBC illustriert ihre Berichterstattung über Gaza heute mit diesem großartigen Foto.
Kein Kommentar notwendig.
Quelle. Leider ohne Angaben zu Fotograf oder Kontext.
Jetzt sind es schon sieben Wochen, die ich wieder in Deutschland bin. Noch immer lese ich mehr Haaretz und Maannews als die Nürnberger Nachrichten. Die sich seit dem 27.12.2009 so katastrophal zuspitzenden Ereignisse machen den Abschied noch schmerzlicher…
Allmählich kommt die letzte Phase des Freiwilligendienstes ins Rollen: die Öffentlichkeitsarbeit in Nürnberg und Umgebung. Zwei feste öffentliche Termine gibt es bereits:
Ich würde mich freuen, dort den einen Blog-Leser oder die andere -Leserin zu treffen.
Nachdem ich jetzt vor kurzem auch ein paar “Ähs” und “Öhs” über den Äther senden durfte, gibt’s mein erstes Radio-Interview jetzt auch hier:
Teil 1:
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Teil 2:
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Und hier geht’s zu Radio Z…
Statt eines Kommentars zu der Katastrophe, die sich derzeit im Gaza abspielt, ein Hinweis auf einen großartigen Essay des alternativen Nobelpreisträgers (und israelischen Friedensaktivisten) Uri Avnery in der heutigen taz (Link zum Artikel):
Vor einiger Zeit schrieb ich, die Gazablockade sei eine Art wissenschaftliches Experiment, um herauszufinden, wie weit man eine Bevölkerung aushungern lassen und ihr Leben zur Hölle machen könne, bevor sie dem Druck nachgibt. Dieses Experiment wurde mit der großzügigen Hilfe Europas und der USA durchgeführt. Bis jetzt ist das Experiment nicht gelungen. Die Hamas wurde stärker und die Reichweite der Kassams länger. Der gegenwärtige Krieg ist eine Fortsetzung des Experiments mit andern Mitteln. [...]
Dieser Krieg wird unser Land verändern. Israel versäumt die historische Chance, mit dem säkularen arabischen Nationalismus Frieden zu machen. Morgen wird es mit einer einförmigen fundamentalistischen arabischen Welt konfrontiert sein. Mit Hamas hoch zehn.
Nachtrag:
Der ARD-Korrespondent Carsten Kühntopp schlägt in eine ähnliche Kerbe, wenn er in seinem Kommentar die Haltung der EU zum Krieg um Gaza kritisiert:
Da [der tschechische Außenminister] Schwarzenberg nicht zur Kenntnis zu nehmen scheint, dass auch Hamas eine legitime Forderung hat — die Öffnung des Gaza-Streifens –, dürfte es kaum gelingen, einen wahren Durchbruch zu erreichen. Die Geschichte des Nahen Ostens hat unzählige israelisch-palästinensische Vereinbarungen gesehen, die stets das israelische Interesse höher hingen als das palästinensische. Gescheitert sind sie alle wegen genau dieses Grundfehlers.